In meinem Studium lernte ich wirklich viel. Tag für Tag lerne ich dazu. Ob an neuem Fachwissen, oder auch fürs Leben.

Wer was erreichen möchte muss dafür kämpfen! Und vor allem weiterkämpfen wenn man mal fällt. Jeder Anfang ist schwer. Und so auch zu Beginn meines Studiums. Ich bin in eine mir bisher fremde Welt eingetaucht, habe mir am Anfang noch keine eigenen Zusammenhänge erschließen können. Ich kam mir dumm vor. Doch ich habe gelernt geduldig zu sein. Den Dingen in Leben manchmal einfach seinen Lauf nehmen zu lassen.

Und trotzdem bin ich gefallen. Besser gesagt, durchgefallen. Doch davon ließ ich mich nicht entmutigen. Diese kleine “Ohrfeige der Realität“ braucht man einfach ab und zu um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Denn das Leben kann nicht nur aus gut und schlecht bestehen. Es ist eine wilde Bergfahrt auf und ab.

Wie ich schon sagte, ich habe mich nicht entmutigen lassen. Ich habe mich meinen Niederlagen gestellt und meine Kraft vielmehr darin investiert zu analysieren was meine Fehler waren, was habe ich außer Acht gelassen? Reichen meine bisherigen Erkenntnisse noch nicht dafür aus? … , und lerne aus ihnen für das nächste Mal.

Natürlich ist es oft ein Kampf. Und am meisten führst du ihn gegen dich selber. Im Studium habe ich angefangen zu lernen, gegen meinen inneren Schweinehund zu kämpfen.

Mich jetzt mal an den Schreibtisch setzen und zu lernen, anstatt an einem freien Tag bei schönem Wetter an den See zu gehen. Weiter hinaus mich über Themen informieren, die nicht nur zum Bestehen der Prüfungen wichtig sind, sondern mir das Thema erschließen lassen. Ich bin wie ein Schwamm der sich mit Informationen vollsaugt, um die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu verstehen.